Roadtrip: Von Las Vegas durch den Südwesten der USA (19 Tage)

Roadtrip Las Vegas

Was kostet eigentlich ein Roadtrip durch die USA? Diese Frage landete in den letzten Wochen erstauntlich oft bei uns im Postfach und in den Kommentaren hier auf dem Blog. Zwei Leser schrieben uns ganz konkret an. Sie haben 19 Tage Zeit und planen einen Roadtrip von Vegas nach Vegas. Was kann man sehen, was muss man sehen? Wo übernachten wir, was kann man erleben? Wir haben einen übersichtlichen Reiseguide für 19 Tage Roadtrip in den USA für euch geschrieben – und würden am liebsten gleich selbst wieder los!

Tag 1: Ankunft in Las Vegas

Las Vegas Boulevard

Am ersten Tag landet ihr gleich in der Glitzermetropole Vegas. Damit der Jetlag nicht zuschlägt stürzt ihr euch am Abend am besten gleich auf den Strip. Zwischen dem leuchtenden Miniatur-Eiffelturm, den berühmten Fontänen-Spielen vor dem Hotel Bellagio oder einfach in einem der zahlreichen Casinos.

Tipp für die Übernachtung: Auf jeden Fall ein Hotel am Strip! Die berühmten Themenhotels sind inzwischen stark in die Jahre gekommen. Luxor, Excalibur und Co haben ziemlich viel Glanz verloren. Dafür gibt es neue Sterne am Hotelhimmel: Zum Beispiel das LINQ Hotel – natürlich inklusive eigenem Casino. Hier übernachtet ihr die ersten drei Nächte eures Roadtrips.

Tag 2: Las Vegas

Las Vegas

Heute gönnt ihr euch noch einen ganzen Tag Vegas! Tagsüber ist es ziemlich heiß (hier sind die attraktiven Jahreszeiten sicherlich der Frühling und Herbst). Shopping in den gut klimatisierten Läden und Malls geht natürlich immer. Auch die Casinos haben rund um die Uhr geöffnet.

Ein Highlight sind die zahlreichen Shows in den Hotels der Stadt: Egal ob Musik, Tanz, Zaubershows oder Akrobatik! Vorbuchen kann sich lohnen, aber auch vor Ort gibt es oft gute Angebote. Wir haben die Show der Cirque du Soleil “O” besucht – großartig und ein toller Tipp!

Übernachtung: LINQ Hotel

Tag 3: Death Valley (ca. 550 km)

Zabriskie Point
Aussichtspunkt Zabriskie Point

Heute geht es zu einem der trockensten Orte der Welt: Dem Death Valley in der Mojave-Wüste. Für die Tagestour von Vegas aus solltet ihr den ganzen Tag einplanen (ca. 550 km). Früh morgens geht es los, dann ist es noch nicht so heiß. Im Morgenlicht steuert ihr als erstes Richtung Zabriski Point und blickt auf die bizarre, trockene Landschaft. Weiter geht es zunächst in Richtung Visitor Center in Furnace Creek, wo ihr euch den “America the Beautiful”-Jahrespass kauft. (80 Dollar). Damit könnt ihr ein Jahr lang unbegrenzt alle US-amerikanischen Nationalparks besuchen – ein unschlagbar gutes Ticket, das hoffentlich noch lange Jahre erhalten bleibt. Nun geht  Richtung Badwater, dem tiefsten Punkt des amerikanischen Festlandes. 85,5 Meter unterhalb des Meeresspiegels blickt auf einen riesigen ausgetrockneten Salzsee.

Denkt unbedingt an reichlich Wasser und Sonnenschutz. Nicht nur eincremen, sondern auch einen Hut aufsetzen, nicht großartig wandern oder sich körperlich anstrengen. In den Sommermonaten wird es spielend über 50°C heiß!

Noch mehr Tipps zum Tal des Todes haben wir hier zusammengestellt.

Übernachtung: Zurück in Vegas wieder im LINQ Hotel, alternativ sucht ihr euch für diese Nacht ein günstiges Hotel stadtauswärts., z. B. das Best Western Plus Saint Rose Parkway.

Badwater
Badwater – 85,5 Meter unterhalb des Meeresspiegels

Tag 4: Von Las Vegas zum Grand Canyon (ca. 450 km)

Hopi Point

Heute steht mit 450 km der zweitlängste Fahrtag eures Roadtrips auf dem Programm. Von Las Vegas aus geht es von Nevada ins Herz von Arizona: Zum Grand Canyon. In Tusayan übernachtet ihr preisgünstig (höhö, soweit man das beim Grand Canyon sagen darf) unmittelbar vor den Toren des Nationalparks. Ihr werdet das Gefühl nicht vergessen, wenn ihr das erste Mal hinunter in die gigantische Schlucht blickt! Genießt den Abend hier am South Rim, hüpft in einen der Shuttle Busse und genießt den Sonnenuntergang (besonders schön am Hopi Point).

Übernachtung: Holiday Inn Express Grand Canyon (inkl. Frühstück).

GrandCanyon_HopiPoint_08
Sonnenuntergang am Hopi Point

Tag 5+6: Rund um den Grand Canyon

GrandCanyon_01

Zwei volle Tage Grand Canyon South Rim warten auf euch. Wer spät oder früh im Jahr unterwegs ist sollte die Wanderschuhe schnüren und ein wenig hinunter in den Canyon wandern. (Achtung: Es wird unten immer heißer und der Weg hinauf lang und läääänger)! Ein besonders toller Blick eröffnet sich von einem Helikopter Rundflug aus auf den Canyon.

Am South Rim verkehren Shuttle-Busse zwischen den einzelnen Aussichtspunkten – man kann also auch ganz bequem unterwegs sein. Aktuelles Kartenmaterial und Parkinformationen gibt es beim Eintritt in den Park oder in den Visitor Centern.

Übernachtung: Holiday Inn Express Grand Canyon (inkl. Frühstück).

10 tolle Tipps zum Grand Canyon South Rim haben wir nach unserem ersten Besuch zusammengestellt. Hier könnt ihr lesen, warum der Grand Canyon für uns wohl immer einer der schönsten Orte der Welt sein wird. (Achtung, Romantik! #hach)

Mather Point

Grand Canyon Rundflug
Blick aus dem Helikopter in die Schlucht der Schluchten!

Tag 7: Vom Grand Canyon nach Page (ca. 220 km)

Lake Powell

Auf der Weiterfahrt nach Page und zum Lake Powell (ca. 220 km) werft ihr am Desert View Point noch einen letzten Blick auf den Grand Canyon. In Page habt ihr nun die Qual der Wahl. Boot fahren auf dem Lake Powell? Vielleicht zur Rainbow Bridge – der größten natürlichen Steinbrücke der Welt? Oder doch lieber zur Mittagszeit den besten Blick auf den berühmten Horseshoe Bend werfen?

Übernachtung: Das Courtyard Page at Lake Powell war eines der besten Unterkünfte unserer Tour. Das Frühstück kostet 11 Dollar pro Person und ist sein Geld wirklich wert.

Restaurant-Tipp: Wenn ihr abends keine Lust auf Restaurant-Suche habt, seid ihr im hauseigenen Steakhouse Peppers bestens aufgehoben. Preisgünstiger aber nicht weniger gut bekommt ihr im abgewohnten aber urigen Ken’s Old West typische amerikanische Küche des Südwestens: Steak & Rippchen!

Horseshoe Bend

Tag 8+9: Tag 8: Rund um den Lake Powell

Die Mumie

Der Upper und vor allem Lower Antelope Canyon in Page zählt zu den schönsten Canyons und Naturwundern, die wir je erleben durften. Die sanft geschwungenen, von Sturzfluten ausgewaschenen Felshöhlen erstrahlen durch einfallendes Sonnenlicht in den schönsten Farben. Für viel Zeit und kleine Gruppen empfehlen wir immer sogenannte Photographer’s Tours zu buchen, zum Beispiel hier. (42 Dollar + 8 Dollar Eintrittsgebühr ins Indianer-Reservat).

Antelope Canyon
Hier erkennt man einen Hauch von Beam. Wer das noch viel intensiver erleben möchte sollte sich den Upper Antelope Canyon um die Mittagszeit anschauen.

Antelope Canyon

Mindestens ebenso toll ist eine Bootsfahrt durch den Glen Canyon auf dem Colorado River. Würdet ihr hier immer weiter fahren und lebensbedrohliche Stromschnellen überleben, würdet ihr irgendwann im noch viel tieferen Grand Canyon ankommen. Das ist aber weder erlaubt noch euer Ziel: Ihr startet in Page am Glen Dam und schippert auf bequemen Schlauchbooten flussabwärts bis in die beeindruckende Horseshoe Bend.

Ein Picknick und der obgliarische Zeh im gefühlt eiskalten Colorado-River sind im Preis von knapp 90 Dollar enthalten.

Colorado River
Colorado River Boattrip

Tag 9: Monument Valley

Fotos vom Monument Valley kennt man sicherlich aus längst vergangenen Zigaretten-Werbungen oder Western-Filmen. Und es ist trotz der Kommerzialisierung seinen Besuch wert. Die riesige Hochebene ist durchsetzt mit Monolithen und riesigen roten Sandsteinformationen. Vom Hotel am Eingang zum Valley kann man nur die berühmten drei Felsen erblicken. Wer mehr sehen will, etwas über die Geschichte der bis heute dort lebenden Indianer erfahren möchte und lernen mag, dass jeder, wirklich jeder der Steine einen eigenen Namen hat – der sollte eine Tour buchen.

Nur mit geführter Tour ist ein Besuch des Valleys überhaupt möglich. Wir empfehlen die 2,5 stündige Tour im offenen Jeep. (80 Dollar). Wer tiefer in die Tasche greifen möchte kann für knapp 250 Dollar einen 2,5 stündigen Flug über das Monument Valley buchen, z. B. von Moab oder Page aus.

Unterkunft: Das Kokopelli Inn schont die Reisekasse und wird seinem Zweck als einfaches Motel für einen reinen Zwischenstop gerecht (inkl. Frühstück).

Monument ValleyMonument Valley
Rundflug Monument Valley

Tag 10: Vom Monument Valley zum Arches Nationalpark (250 km)

Delicate Arch
Blick vom Upper Delicate Arch Viewpoint auf das Wahrzeichen Utahs

Heute geht es in einen der schönsten Nationalparks der USA. Die über 2.000 roten Steinbögen im Arches Nationalpark sind unvergleich imposant. Das Wahrzeichen Utahs ist der Delicate Arch, der im Sonnenuntergang am schönsten wirkt. Im Hintergrund blickt man auf die weit entfernten schneebedeckten Berge – die perfekte Kulisse. Die Wanderung zum Bogen führt steil bergauf. Je nach Sonnenuntergang startet ihr einige Stunden vorher und seid beim perfekten Licht oben. Denkt unbedingt an eine Taschenlampe für den Rückweg und natürlich reichlich zu trinken!

Übernachtung: Im Bowen Motel im Zentrum von Moab bleibt ihr für 3 Nächte. Das kleine Örtchen ist touristisch, bietet aber alles wichtige für den täglichen Bedarf. Frühstück ist im Hotel nicht möglich, es gibt jedoch Gutscheine für nahegelegene Cafés. Das finden wir immer eine gute Alternative: So entscheidet man selbst wofür man zahlt – gerade bei amerikanischen Motels oft die bessere Alternative.

Tag 11: Arches Nationalpark

Landscape Arch

Im Arches Nationalpark arbeitet ihr euch am besten von Norden nach Süden. Rund um Devils Garden kann man den berühmten Landscape Arch schon nach kurzer Zeit erreichen. Ein etwas weiterer und streckenweise steilerer Weg führt zum Double O’Arch.

Auf dem Weg zurück nach Süden gibt es zahlreiche gut beschilderte Aussichtspunkte und kleinere Wanderungen zu sehr schönen Arches. Unbedingt einen Stop wert ist der Garden of Eden. Unser absoluter Favorit ist der Double Arch. Der größere ist 45 Meter breit und 30 Meter hoch.

Hiking Trail Double O Arch
Wanderung über Stock und viel roten Sandstein

Double Arch Double Arch

Tag 12: Canyonlands Nationalpark

Mesa Arch

Heute müsst ihr früüüh aufstehen, am besten sogar noch weit vor Sonnenaufgang. Dann fahrt ihr Richtung Canyonlands Nationalpark bis zum Aussichtspunkt Mesa Arch (knapp 1 Stunde Fahrt). Dann geht es über einen kurzen, schmalen Pfad und ein paar Steine zum Mesa Arch. Hier wartet ihr nun auf den Sonnenaufgang und beobachtet das Schauspiel. Die Unterseite des Steinbogens glüht golden im Licht der aufgehenden Sonne.

Durch den Bogen blickt ihr weit weit hinein in den Canyonlands Nationalpark, zumindest in den Teil Islands in the sky. Die anderen Teile des Parks liegen einige hundert Kilometer entfernt. Schade natürlich, aber die zahlreiche Aussichtspunkte, das dürre, trockene Land sind hier mehr als beeindruckend.

Buck Canyon Overlook
Green River Overlook

Tag 13: Von Moab zum Capitol Reef Nationalpark (260 km)

Capitol Reef

Auf dem Weg in den Capitol Reef Nationalpark ist das Goblin Valley ein schöner Zwischenstop. Hunderte kleine knubbelige Steinformationen füllen das trockene und heiße Tal. Der State Park kostet einen kleinen Obolus – aber es lohnt sich zwischen den Zwerge und Gnomen umher zu spazieren.

Im Capitol Reef Nationalpark führt euer Weg am besten über den Scenic Drive und in das kleine verlassene Dorf Fruita. Das ehemalige Mormonen-Dorf hat heute noch ein paar Bauernhöfe, die leckere Fruit-Pies umgeben von blühenden Obstbäumen servieren.

Übernachtung: Heute gibt es nur eine Übernachtung als reinen Zwischenstop im Broken Spur Inn & Steakhouse. Im Rick Rock Restaurant nur wenige Minuten vom Hotel entfernt gibt es köstliche Rippchen – unbedingt probieren!

Goblin Valley

Capitol Dome
Der Capitol Dome erinnert ein wenig an die Kuppel des Kapitols in Washington.

Tag 14: Von Torrey zum Bryce Canyon (ca. 180 km)

Wall Street

Über den Highway Nr. 12 geht es heute mit wunderbaren Aussichten zum Bryce Canyon. Die Aussichten oben am Canyon sind schon beeindruckend. Anders als der Grand Canyon besteht der Bryce aus unzähligen dünnen Säulen, die berühmten Hoodoos. Über den Navajo Loop Trail geht es auf sandigen Pfaden recht zügig und steil hinunter in den Canyon. Zwischen ein paar wenigen Bäumen und ganz viel orangenem Sandstein erlebt man den Bryce Canyon am besten. Unterschiedliche Trails bieten für jede Kondition das beste.

Übernachtung: Für 2 Nächte bleibt ihr im Best Western PLUS Ruby’s Inn. Ähnlich wie am Grand Canyon ist es auch hier sehr touristisch, aber einfach grandios gelegen. Frühstück ist nicht im Preis inklusive; für 11 Dollar gibt es aber ein üppiges und gutes Buffet.

Queens Garden Trail

Tag 15: Bryce Canyon

Bryce Point

Zum Sonnenaufgang geht es heute morgen an den Bryce Point. Danach steht euch der Tag offen. Sowohl Aussichtspunkte etwas abseits des Canyons als auch eine Wanderung auf dem Queens’s Garden Trail sind eine tolle Option. Für Spielkinder und Junggebliebene ist das Programm “Hike the Hoodoos” (inkl. Urkunde und Anstecknadel als Preis) interessant.  Für den Abend lohnt sich auch ein Sundowner oder zumindest einfach die schönste Aussicht am Inspiration Point!

Aqua Canyon
Aqua Canyon
Natural Bridge
Natural Bridge

Tag 16: Vom Bryce Canyon zum Zion Nationalpark (ca. 200 km)

Zion Nationalpark

Der Zion Nationalpark ist ein richtiges Highlight im Südwesten – vor allem weil hier längst nicht nur trockener Sandstein, sondern auch ganz viel grün auf euch wartet. Für den Ankunftstag lohnt sich eine Wanderung zu den Lower und Middle Emerald Pools. Richtig viel Wasser führen die Pools nur zur Schneeschmelze, aber auch im Sommer und Herbst bietet die Wanderung tolle Aussichten.

Übernachtung: Im Bumbleberry Inn übernachtet ihr zentral und mit kurzen Wegen zum Nationalpark. (Frühstück inkl.)

Emerald Pools

Tag 17 + 18: Zion Nationalpark

Emerald Pools

Der Zion Nationalpark bietet Ausflugsmöglichkeit für locker 2 Tage. Wenn ihr gerne wandert ist die Tour “Angels Landing” für euch ein absolutes Muss. Aber: Höhenangst ist hier ein No Go. Anfangs geht es nur steil im Zickzack bergauf, aber später steht auch die Überquerung auf einem Bergkamm auf dem Programm. Die Aussicht am Ende belohnt euch für die Mühen. Weitere tolle Tipps für Wanderungen und Aktvitäten für 2 Tage vor Ort gibt es im Visitor Center und natürlich vorher schon online.

Zion Nationalpark

Tag 19: Vom Zion Nationalpark nach Las Vegas (ca. 260 km)

The Venetian

Eure letzte Roadtrip-Etappe führt euch zurück nach Vegas! Am Nachmittag empfehlen wir euch einen Abstecher in das Valley of Fire – die letzte Möglichkeit auf ein rotes Sandsteinerlebnis. Am Abend steht euch Vegas noch einmal offen! Show, Casino, Bummel oder einfach der Blick aus eurem Hotel auf den Strip.

Übernachtung: Wir empfehlen euch das Venetian Resort mit wunderschönem Blick auf Vegas bei Nacht. Hotels in Downtown oder weiter außerhalb schonen natürlich das Budget.

The Venetian

Varianten

Je nach persönlichen Interessen kann man einzelne Tage auch prima noch verschieben. Wer nicht gerne wandert braucht keine 2 vollen Tage Aufenthalt im Zion Nationalpark. Wer lieber noch ein bisschen Casino-Flair schnuppert kann den Tag gut in Vegas einplanen. Auch rund um das Monument Valley kann man noch variieren und mit zwei eingesparten Tagen von dort aus Richtung Mesa Verde Nationalpark fahren.

Was kosten 19 Tage Roadtrip?

Tipps zum Sparen

Jede Reise geht teuer und günstig: Hier haben wir einen guten Mittelweg gefunden. Die Hotels kosten rund 1.550 Euro pro Person. Wer hier noch sparen möchte sollte

  • überwiegend auf Selbstverpflegung setzen. Supermärkte gibt es überall, selbst in den touristischsten Gegenden ist also günstige Verpflegung möglich. Diner bieten Essen schon für kleines Geld. Auch hier ist man inzwischen gesundheitsbewusster geworden: Ein Salat ist überall zu bekommen, es müssen nicht nur Burger sein.
  • Motels statt (Themen)hotels (in Vegas) buchen: Direkt am Strip zu wohnen ist schick, aber natürlich auch teuer. In Las Vegas Downtown gibt es jede Menge guter Hotels (natürlich auch mit Casinos) für den kleinen Geldbeutel. Übrigens: Auch die Mindesteinsätze in Casinos sind abseits des Strips günstiger.
  • Selbst fahren statt Ausflüge buchen. Zum Beispiel von Vegas zum Death Valley und zurück lieber selbst fahren statt eine teure Tour zu buchen. Das Geld kann man gut für die Touren sparen, die ohne Führung nicht möglich sind (Bootsfahrt auf dem Colorado River, Antelope Canyon …)

Habt ihr noch Tipps für einen Roadtrip durch die Staaten? Dann freuen wir uns auf eure Tipps. Egal ob Tipps zum Sparen, zu Ausflügen, Wanderungen, Hotels, oder oder – immer rein damit in die Kommentare.

Geschrieben von
Mehr von Anke

Golden Circle bei Schnee und Eis

Der Golden Circle bietet das kompakte Island Erlebnis an einem Tag. Die...
Artikel lesen

6 Kommentare

  • Hallo Anke !
    Das ist wunderbar, was Du zusammen gefasst hast. Sehr informativ, sogar mit Preisen. 😉
    Eure Tipps können wir sehr gut gebrauchen. In 2 Monaten gehts los !
    Vielen, lieben Dank dafür.
    Liebe Grüße (auch an Thorsten )
    Grazyna und Jan

    • Wir wünschen euch ganz viel Spaß und eine unvergessliche Reise voller Highlights und einzigartigen Momenten! Genießt es – solche Reisen sind häufig once-in-a-lifetime-Erlebnisse!
      Liebe Grüße,
      Anke & Thorsten

  • Eine ganz tolle Route und ein Super informativer Beitrag! Eure Fotos vom Antelope Canyon sind wirklich toll, das schaut vollkommen surreal aus. Was kann man in Vegas tagsüber eigentlich machen? Ein Blick auf die Temperaturen verrät mir, dass man sich dann auch besser innen klimatisiert aufhält oder? 🙂

    • Hallo Lisa,
      ja, tagsüber ist es entweder in den zahlreichen Themenhotels, im Casino, in den Shoppingmalls aber auf jeden Fall DRINNEN am angenehmsten. Der Strip ist natürlich auch tagsüber gut besucht aber seinen wirklichen Flair bekommt er erst am Abend. Im Golden Nugget Hotel kannst du zum Beispiel auf einer Wasserrutsche in einer Röhre durch ein Haifischbecken rutschen. Auf dem Stratosphere Tower hast du mehrere Achterbahnen auf dem Dach, die teilweise allein vom Zuschauen schon Gänsehaut auslösen.
      Viele Grüße
      Anke & Thorsten

  • Hallo ihr beiden,
    danke für diese übersichtliche Zusammenfassung! Wir sind diese Strecke vor einigen Jahren in Teilen auch gefahren – aber wenn ich die Bilder miteinander vergleiche, könnte das auch auf einem anderen Planeten gewesen sein… 😉 Eure Fotos sind so wunderschön, da kann ich mich gar nicht für einen Favoriten entscheiden. Aber ein totaler Ansporn, an meinen Fotokünsten zu arbeiten. Mal sehen, was ich mit meiner neuen Kamera so hinbekomme.
    Liebe Grüße
    Katharina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.