10 Tipps für den Grand Canyon South Rim

Grand Canyon

Ein Besuch des Grand Canyon Nationalparks ist eines der Highlights bei einem Roadtrip durch den Südwesten der USA. Was man nicht vergessen darf: Nicht nur der Canyon, sondern auch der Nationalpark sind riesig, sodass man sich für Wanderungen, Fotostops und Ausflüge mehrere Tage Zeit nehmen sollte. Wir haben 10 Tipps zusammengestellt, die euch bei der Planung eines Besuchs weiterhelfen werden.

Tipp #1: Kauft euch einen Annual Pass

Wer einen Roadtrip durch den Südwesten der USA unternimmt besucht meistens mehr als nur einen Nationalpark. Für diesen Zweck lohnt sich der Annual Pass, der an allen Nationalpark Eingängen der USA erworben werden kann. Der Annual Pass kostet 80 Dollar, ist für ein Jahr in allen offiziellen Nationalparks gültig und gilt für ein Auto inkl. aller Insassen. Im Vergleich dazu kostet ein einzelner Eintritt in den Grand Canyon National Park stolze 25 Dollar pro Auto bzw. 15 Dollar für Fußgänger oder Radfahrer (gültig jeweils für 7 Tage). Bereits bezahlte Eintrittsgelder für andere Nationalparks werden beim Kauf eines Annual Pass angerechnet.

Tipp #2: Wandern auf dem Rim Trail

Wer den Grand Canyon bequem und ohne größere Anstrengung erleben will, der kann entlang des South Rims über den insgesamt gut 20 Kilometer langen Rim Trail wandern. Es gibt kaum Höhenunterschiede, ausreichend Schatten und überwiegend bequeme Wege. Ausreichend Wasser sollte man trotz des vermeintlich leichten Höhenprofils trotzdem immer dabei haben. Wie in den USA üblich sind bis auf Aussichtspunkte keine Stellen entlang der Schlucht gegen übermütige Touristen gesichert. Soll heißen: Wagt euch nicht immer bis auf den letzten Zentimeter an die Kante des Canyons heran; an vielen Stellen ist der sandige Boden äußerst locker und porös.

South Rim

South Rim

South Rim

Tipp #3: Wandern auf dem Bright Angels Trail

Vom Rand der großen Schlucht sieht der Grand Canyon schon einfach beeindruckend aus. Noch spannender wird es, wenn man über einen verschlungenen Pfad immer weiter hinunter wandert und die Wände links und rechts steil nach oben ragen. Willkommen auf dem Bright Angels Trail. Der Wanderweg zählt wohl zu den beliebtesten Routen im Nationalpark, ist jedoch nichts für heiße Sommertage und oder schlechte Kondition. Auf insgesamt gut 15 Kilometern bewältigt man bis zur Phantom Ranch einen Höhenunterschied von ca. 1000 Metern. Dabei müsst ihr beachten: Mit jedem Metern den ihr tiefer wandert wird es auch wärmer. Für den Weg nach oben braucht man meist mindestens doppelt so lange. Ausreichend Wasser, salzhaltige Nahrung (z. B. Nüsse) und vor allem Sonnenschutz sind unabdingbar und die Wanderung ist nichts für den Hochsommer.
Genaue Details über den Zustand des Wegs sollte man sich vor der Wanderung immer bei den Rangern im Visitor Center einholen. Wir sind lediglich einige wenige hundert Meter dort hinunter gewandert, um eine andere Perspektive auf den Canyon zu bekommen.

Bright Angels Trail

Bright Angels Trail

Bright Angels Trail

Bright Angels Trail

Wem das noch nicht Thrill genug ist, dem sei der South Kaibab Trail empfohlen. Ab dem Yaki Point geht es auf diesem Wanderweg auf ca. 11 Meilen steil bergab und man überwindet bis zum Colorado River knapp 1.500 Höhenmeter. Wer nur einen ersten Eindruck von diesem Trail bekommen möchte kann bis zum Ooh Aah Point wandern: Hier bieten sich tolle Ausblicke in den Canyon. Noch wichtiger als beim Bright Angels Trail gilt für diese Wanderung: Es gibt praktisch keinen Schatten, mit jedem Meter nach unten wird es heißer und es gibt keine Wasserstellen. Von daher unbedingt vor der Wanderung bereits reichlich Wasser mitbringen. Kurzentschlossene können ihre Reserven im Supermarkt im Grand Canyon Village noch auffüllen.

Tipp #4: Shuttle Bus System

Die (klimatisierten) Shuttle Busse am South Rim sind Fluch und Segen zugleich. Zum einen kutschieren sie auch die lauffaulen Touristen bequem von A nach B und sorgen dafür, dass zumindest an den Aussichtspunkten immer recht viel los ist. Andererseits ermöglichen sie, dass man auch bei wenig Zeit oder wenn man schlecht zu Fuß ist möglichst viele Eindrücke dieses besonderen Naturwunders mitnehmen kann. Die Kosten für den Shuttlebus sind bereits im Eintrittspreis enthalten.
Es verkehren am South Rim drei verschiedene Linien: Die Village Route verbindet das Grand Canyon Village mit den unterschiedlichen Hotels, Restaurants, Supermärkten und dem Visitor Center. Auf der Kaibab Route werden die Aussichtspunkte Richtung Osten angefahren, die Hermit Rest Route steuert die Aussichtspunkte westlich des Grand Canyon Village an.

Tipp #5: Hopi Point

Ein besonders schöner Aussichtspunkt für einen Sonnenuntergang am Grand Canyon ist der Hopi Point, am westliche Ende des South Rim. Wie ihr dort am besten hinkommt und warum es dort zum Sonnenuntergang so traumhaft aussieht haben wir hier schon einmal zusammengefasst.

Hopi Point

Tipp #6: Mather Point

Unweit des großen Parkplatzes am Grand Canyon Visitor Center ist der zentrale Aussichtspunkt Mather Point. Hier haben einen der schönsten Sonnenaufgänge unseres Lebens erlebt. Das frühe Aufstehen lohnt sich auf jeden Fall. Überhaupt gilt fürs Fotografieren am Grand Canyon, dass die Morgen- und Abendstunden das schönste Licht für Fotos bieten. Die grelle Mittagssonne sollte man hier eher meiden.

Mather Point

Tipp #7: Helikopterflug über den Grand Canyon

Der Grand Canyon ist von allen Perspektiven aus immer wieder besonders. Aber mit am schönsten ist ein Rundblick auf den Canyon von oben. Vom kleinen Flughafen in Tusayan operieren mehrere Anbieter, die Flüge mit unterschiedlichen Routen und Längen über den ganzen Tag anbieten. Flüge zum Sonnenauf- und untergang sind sicherlich besonders stimmungsvoll, dann sind die Farben im Canyon besonders beeindruckend. Über das besondere Erlebnis eines Helikoperrundflugs über den Grand Canyon haben wir hier schon einmal berichtet.

Grand Canyon Rundflug

Tipp #8: Übernachtung vor den Toren des Parks: Tusayan

Keine Frage: Der Grand Canyon ist eines der Highlights der USA und eine Übernachtung unmittelbar am oder sogar im Nationalpark ist nicht nur rechtzeitig zu buchen, sondern auch teilweise sehr teuer. Wer sparen möchte kann in den ca. 1 Stunde entfernten Orten Flagstaff oder Williams übernachten. Für uns hat diese Variante außer der Preisersparnis aber nur Nachteile. Den Sonnenuntergang am Grand Canyon zu sehen und danach im Dunkeln noch eine oder anderthalb Stunden fahren müssen? Nein, danke. Umgekehrt müsste man morgens noch früher aus den Federn, wenn man rechtzeitig zum Sonnenuntergang an der Schlucht sein möchte. Ein guter Kompromiss ist der kleine Touristenort Tusayan vor den Toren des Nationalparks. Wir würden diesen Ort jetzt nicht als schön, aber als praktisch bezeichnen. Restaurants und Hotels reihen sich aneinander und in ca. 10 Minuten Autofahrt ist man im Nationalpark.

Wir haben während unseres Aufenthalts in Tusayan im Grand Canyon Plaza Hotel übernachtet. Ein für so einsame Gegenden recht großer Hotelkomplex, der den touristischen Bedürfnissen der Gegend gerecht wird. Am Abend finden oft im Pool und Innenhof noch Showprogramme statt, da ist man dankbar wenn man ein Zimmer hat was nicht unbedingt unmittelbar dort angesiedelt ist. Das Hotelrestaurant können wir nicht empfehlen. Zwar ist das Frühstück noch okay, das Abendessen ist schlechter Buffet-Standard, den man sonst aus All-Inklusive-Bunkern kennt. Generell gilt für solch touristische Unterkünfte: Unbedingt auf der Rechnung schauen ob Trinkgelder schon eingepreist wurden (das geschieht hier auch gerne standardmäßig mit 18 oder 20 Prozent).

Tipp #9: IMAX-Kino Tusayan

Im National Geographic Visitors Center in Tusayan erhalten Besucher umfassende Informationen über die beeindruckende Entstehung des Grand Canyons, z. B. durch ein beeindruckendes 3D-Modell, dass die Ausmaße der Schlucht deutlich machen. Im Visitor Center befindet sich auch eines der ersten IMAX-Kinos. Dort wird mehrfach täglich der ca. 35-minütige Film „Discovery and Adventure“ gezeigt, der spannende Aussichten auf den Canyon und seine Geschichte zeigt. Wer online sein Ticket kauft kann 10% sparen. Erwachsene zahlen dann ca. 12,50 Dollar, Kindern ca. 10,50 Dollar.

Tipp #10: Desert View Point

Folgt man vom Grand Canyon Visitor Center im Park aus dem Desert View Drive Richtung Osten erreicht man nach ca. 40 Kilometern den Desert View Point. Einen der letzten Aussichtspunkte bevor man den Park in dieser Richtung auch wieder verlässt. Kaum zu glauben: Auch nach 40 Kilometern befinden wir uns immer noch am Grand Canyon und es eröffnet sich wieder eine neue Perspektive auf die Schlucht. Der Colorado River ist von hier aus wunderbar zu sehen.

Desert View Point

Desert View Point

Desert View Point

Auf der Karte haben wir die wichtigsten Punkte für einen Besuch beim Grand Canyon noch einmal für euch markiert. Beim nächsten Mal möchten wir den Grand Canyon gerne im Frühjahr oder Herbst erleben. Dann geht es auch hinunter in den Canyon. Habt ihr noch Fragen für euren Besuch am Grand Canyon? Oder noch weitere Tipps was man dort unbedingt gemacht haben muss? Wir freuen uns über Links zu euren Berichte und Empfehlungen.

Geschrieben von
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36 Kommentare

  • Wow, da habt ihr aber tolle sonnige Momente erwischt. Bei uns war es leider ziemlich kalt, am Straßenrand lag teils noch Schnee vom Vortag und Sonnenauf- und -untergang waren leider bewölkt. Aber auch mit nicht so viel sonnigem Glück war der Grand Canyon für uns unvergesslich! Und wir haben dort ein Moose gesehen 😉 Muss ich irgendwann auch mal auf den Blog bringen … und das Foto widme ich dann euch.

    • Ohh, da sind wir ganz gespannt auf dein Elch-Bild <3 wir haben es vor lauter Begeisterung über den Canyon ganz vergessen: Wir haben auch Elch-ähnliche Tiere gesehen und zwei der Bilder oben im Beitrag noch ergänzt. Das waren, mag man den Rangern glauben, aber keine Elche sondern Hirsche. Da es im Sommer dort sehr heiß ist und die umliegenden Wälder kaum Gras und Nahrung bereithalten kommen die Tiere sehr nah an die Lodges und Campgrounds heran. So ein Hirsch fühlt sich da schnell bedroht wenn Kinder mit blitzenden Iphones um ihn herumspringen – gar nicht so ungefährlich also so eine Begegnung.

  • Der Desert View Point ist mein persönlicher Favorit. Vor allem, da hat es direkt einen Campground, wenn man mit dem RV da ist. 5 Minuten nach dem Sonnenuntergang zu seinem Wohnmobil laufen und den Grill anwerfen – das hat was von perfektem Urlaub.

    Bei unseren ersten Besuch haben wir in Williams übernachtet, das mit der Fahrerei am Abend war wirklich nicht schön. Dazu hatten wir damals sogar noch Schneefall auf der Strecke und die Fahrtzeit verlängerte sich mal locker auf zwei Stunden. Daher ist euer Tipp mit Tusayan wirklich gut. Wenn das Abendessen im Hotel nicht gut ist, in dem Ort gibt es das Yippee-ei-o! Steakhouse – ein Traum.

    LG Thomas

    • Danke für den Tipp mit dem Steakhouse, das ist genau nach unserem Geschmack 🙂 Wir waren an einem Abend im “We cook Pizza & Pasta”, das auch unerwartet gut war.

  • Wir lieben den Grand Canyon Nationalpark. Das erste Mal, als ich bei einer Aussichtsplattform stand, war wirklich einzigartig. Irgendwie scheint es fast nicht echt und dieses Gefühl ist wirklich schwer in Bildern festzuhalten. Das ist Euch besonders gut bei den Sonnenuntergangsbildern gelungen. Toll! Mein Mann hat vor einigen Jahren den Helikopterflug gemacht und auch nur davon geschwärmt. Schöner Beitrag. Lg & weiterhin gute Reisen Kristin

    • Hallo Kristin,
      der Grand Canyon im Sonnenauf- und Sonnenuntergang ist wirklich am schönsten. Da gibt es wirklich minütlich einen neuen Eindruck – wunderschön 🙂 Wir wünschen auch dir weiterhin gute und erlebnisreiche Reisen und alles Gute, Anke & Thorsten

  • Die Tipps sind ja wirklich klasse! Und die Fotos erst…. 🙂
    Ich bin schon ganz gespannt, da ich diesen Mai das erste Mal überhaupt den Grand Canyon besuchen werde. Da das Ganze nur ein Zwischenstopp auf einem Roadtrip wird hätte ich daher eine Frage: Ich bin dort (leider nur) einen Tag und werde am South Rim starten. (Am nächsten Tag soll es weiter Richtung Norden zum Antilope Canyon gehen) Was würdet ihr empfehlen, was man dann unbedingt vom Grand Canyon sehen muss – ich nehme an dann sind die genannten Aussichtspunkte am besten? Und kann man auch vom South Rim “Eingang” Richtung Osten mit dem Auto fahren?
    Lieben Gruß und viel Spaß noch bei euren weiteren Reisen 😉
    Vicky

    • Liebe Vicky,
      vielen Dank, das freut uns 🙂 Und wow, da hast du ja eine schöne Reise vor dir. Also der Reihe nach zu deinen Fragen.
      Wenn du nur einen Tag da bist wirst du wahrscheinlich vorher nicht dort übernachten? Sonst wäre ein Sonnenuntergang am Hopi Point bzw. ein Sonnenaufgang am Mather Point große Klasse.
      Ansonsten empfehlen wir dir den South Rim rund um das Grand Canyon Village. Entlang des Rim Trails hast du tolle Aussichtspunkte. Wenn du ein wenig in den Canyon hinunter wandern willst bietet sich ein Abschnitt des Bright Angel Trails an. (Nimm ausreichend Wasser mit und bedenke, dass der Weg hinauf ganz schön anstrengend werden kann). Zwischen den einzelnen Aussichtspunkten am South Rim verkehren auch Shuttle Busse. Auf dieser Karte hier hast du eine gute Übersicht. Der Helikopter Flug ist natürlich auch eine super Sache, dann hättest du aber sicherlich keine Zeit mehr für eine größere Wanderung.

      Ja, du kannst vom South Rim Richtung Osten mit dem Auto fahren über den Desert View Drive. Der führt kurz vor Parkausgang auch noch mal zu einem sehr schönen Aussichtspunkt, dem Desert Viewpoint. Der Antelope Canynon ist super, wir waren nur im Lower, der war damals nicht ganz so überlaufen. Fotos davon findest du hier im Link. Wir wünschen dir eine tolle Reise! 🙂

      • Hey! Ich werde es jetzt sehr wahrscheinlich so mit der Übernachtung einplanen, dass man Abends noch einen Sonnenuntergang sehen kann. Und Tagsüber dann zu den Aussichtspunkten am South Rim bzw. Rim Trail….
        Ganz lieben Dank für die Tipps 🙂 Ich freu mich schon riesig!!

  • Hallo Anke, hallo Thorsten,

    euer Artikel zum Grand Canyon ist absolut bezaubernd. Ich kann es kaum erwarten dort dieses Jahr selbst hinzukommen.
    Gerne möchte ich mir auch den Sonnenaufgang am Mather Point anschaun. Was mich jedoch irritiert ist, dass auf der offiziellen Homepage des Grand Canyon steht, dass das Grand Canyon Visitor Center erst um 9 am öffnet. Ist es trotzdem möglich schon voher dort zu sein?

    Über eine Info wie Ihr das gemacht habt würde ich mich freuen.

    Grüße
    Tina

    • Hallo Tina,
      das Visitor Center öffnet zwar erst um 9, aber das ist mehr oder weniger nur die Touristeninformation im Park. Dort bekommst du Karten, Souvenirs und tagesaktuelle Informationen, Busfahrpläne etc. Die Parkschranken sind jedoch vorher schon geöffnet, da kommst du soweit wir wissen Tag und Nacht hinein. Auch die Parkplätze sind zugänglich. Deinem Sonnenaufgang am Mather Point steht also nichts entgegen – für uns eines der schönsten Momente, die wir je erlebt haben 🙂

  • Ein wirklich schöner Artikel und Eure Fotos sind ein Traum. Ich bin ein wahnsinnige großer Fan des Grand Canyon und mein Mann hat mich dazu gebracht, ihn vom North Rim bis zum South Rim zu durchqueren. Seitdem hab ich mein Herz dort verloren. Falls ihr dazu auch mal Lust habt, schaut doch mal bei mir vorbei:
    http://safetravels.de/grand-canyon-rim-to-rim-fuer-anfaenger/

    Ich stöbere jetzt noch weiter in Euren USA Seiten und träume von der nächsten Reise 😉

    LG
    Silke

  • Hallo Anke,
    deine Berichte und Bilder sind super. Ich hätte da noch Fragen, da wir im Sommer eine USA Rundreise starten.
    Wie hieß der Helikopter Veranstalter? Wieviel Zeit vor dem Abflug muss man am Flughafen sein?
    Kann man auch im Sommer zum Desert View Point mit dem Auto hin fahren? Oder ist es für Autos gesperrt und man muss den Shuttle nehmen?
    Liebe Grüße
    Dunja

    • Hallo Dubja,
      Danke für dein Kompliment, das freut uns! Toll, dass du dieses Jahr auch den Grand Canyon erlebst – es lohnt sich.

      Der Anbieter für Helikopter-Rundflüge ist u.a. Papillon (https://de.papillon.com) Die Touren kannst du online buchen. Ich würde empfehlen 45 Minuten vor Abflug da zu sein. Eventuell gibt es dazu aber aktuelle Infos auf der Website des Anbieters. Im Zweifel noch einmal nachfragen 🙂

      Der Desert Viewpoint ist auf jeden Fall mit dem Auto zu erreichen (Ca 45 Minuten Fahrt) und eine gute Gelegenheit für einen Stopp auf der Weiterfahrt nach oder von Page.

      Viel Spaß im Südwesten der USA! 🙂
      Liebe Grüsse,
      Anke

  • Hallo!

    Vielen Dank schon einmal vorweg, für die vielen nützlichen Infos. Die haben uns bisher bei der PLandung schon sehr geholfen nun folgende Frage: wir planen eine 14-tägige Rundreise:

     

    LA – Yosemite NP – Las Vegas – Grand Canyon- Joshua NP – LA.

     Wieviel Zeit sollte man für die einzelnen Parks einplanen? Würdet Ihr an der Route etwas ändern oder beifügen? Wir möchten viel sehen, aber uns auch keinen Stress machen…

    Viele liebe Grüsse, 

    Carina

    • Liebe Carina,
      was haltet ihr von diesem Vorschlag?
      Tag 1: Ankunft in LA
      Tag 2: LA (evtl. mit Abstecher nach Beverly Hills oder in einen der Themeparks, z. B. Disneyland Anaheim oder Universal Studio Park
      Tag 3: Fahrt zum Yosemite (über den Tioga Pass mit Zwischenstop am Mono Lake)
      Tag 4: Yosemite
      Tag 5: Yosemite
      Tag 6: Yosemite nach Las Vegas (durchs Death Valley!)
      Tag 7: Las Vegas
      Tag 8: Las Vegas
      Tag 9: Las Vegas nach Grand Canyon Village (South Rim)
      Tag 10: Grand Canyon
      Tag 11: Grand Canyon
      Tag 12: Grand Canyon – Joshua Tree
      Tag 13: Joshua Tree nach LA
      Tag 14: Rückflug nach Hause

      Alternativ könntet ihr auch auf Joshua Tree verzichten, statt dessen nach Page fahren und euch Highlights wie den Lower Antelope Canyon, Horseshoe Bend oder den Colorado River anschauen. Rückflug müsste dann allerdings von Phoenix aus sein, sonst kommt ihr mit den 14 Tagen nicht hin. Wenn ihr auf einen Tag Las Vegas verzichten möchtet ließe sich vieleicht auch noch das Monument Valley unterbringen. Dann wird es aber wirklich sehr viel Fahrt 🙂

      • Du hast Dich glaub ich vertippt 😉 Die Fahrt über den Tioga Pass muss vom Yosemite Richtung Death Valley stattfinden. Und man braucht dann noch eine Übernachtung z.B. in Lone Pine.

        Am Grand Canyon würde ich nur dann 2 ganze Tage bleiben, wenn eine Ganztageswanderung geplant ist.

  • Noch eine Frage: habt Ihr Tips zur kostengünstigsten Verpflegung? Wir sind nicht weiter anspruchsvoll, haben aber leider auch keine Ahnung ,wie man sich in den USA günstig verpflegen kann 🙂

    Liebe Grüsse, Carina

    • Hallo Carina,

      für die Verpflegung würde ich auf günstige Ketten wie z.B. Denny´s zurückgreifen, da bekommt man ziemlich leckere Gerichte (meist 24h) und wird am Tisch bedient. Ein typisches Diner. Wir stehen ansonsten auch auf Slebstverpflegung aus dem Supermarkt. Viele haben tolle Sandwiches und/oder heiße Theken. Besonders empfehlenswert finde ich dafür Whole Foods. Ansonsten kannst Du schauen, daß Du Hotels inkl. Frühstück buchts. Wir essen meist tagsüber Sandwiches/Picknick und gehen abends irgendwo essen.

      LG
      Silke

  • Sehr intressante Seite.

    Ich habe eine frage betrefend des Sonnenaufganges. Ist die Strecke Williams-Grand Canyon gut fahrbar vor dem, Sonnenaufgang?Wir übernachten dort.
    Wir sind zuvor unterwegs von Palm Springs-Routee66-Williams.
    Dies ist ja bereits eine grosse Strecke.Deshalb fahren wir nicht gleich in den Canyon sondern übernachten in Wiliams

    • Hallo Patric,
      die Straße ist sehr gut zu fahren (wenn auch etwas langweilig, weil es eigentlich die ganze Zeit nur geradeaus geht). Ihr braucht ungefährt 1 Stunde für die Strecke. Von daher am besten schon in der Dunkelheit losfahren. Am schönsten ist es aber nicht wenn die Sonne gerade nach oben kommt, sondern ein bisschen später wenn sie schon große Teile des Canyons in goldenes Licht taucht. Sehr schön für den Sonnenaufgang ist der Aussichtspunkt Mather Point.
      Wir wünschen euch einen tollen Sonnenaufgang und viel Spaß am Grand Canyon,
      Anke & Thorsten

  • Hallo ihr Lieben,

    Ein toller Bericht!
    Wir machen Ende September unseren ersten Roadtrip durch Kalifornien und unsere Planung für 14 Tahesieht wie folgt aus:
    3Tage LA
    1 Tag Disneyland
    1Tag Fahrt zum GC
    1Tag GC und Nachmittags Fahrt LV
    1Tag LV
    1Tag Death Valley
    1Tag Yosemite
    3Tage San Francisco
    1 Tag Santa Barbara
    Rückflug von La

    Was haltet ihr von der Route?

    Liebe Grüße

    Adrian

    • Hallo Adrian,
      eine sehr schöne Tour habt ihr vor. Zwei Knackpunkte aus unserer Sicht: Euer Tag 6 erscheint uns zu stressig. Vom Grand Canyon nach Las Vegas müsst ihr einiges an Zeit rechnen, gut und gerne 6 Stunden. Wie wäre es stattdessen mit nur 2 Tagen in LA und dafür einem Tag mehr am Grand Canyon? Dann könnt ihr euch dort einen Tag lang alles ganz entspannt anschauen, vielleicht einen Flug machen, etwas wandern oder oder. Und am nächsten Tag fahrt ihr dann nach Vegas und habt dort am Nachmittag / Abend auch noch ein bisschen was von der Stadt.
      Auch vom Death Valley bis zum Yosemite dürft ihr gerne 6 Stunden Fahrt rechnen. Viel Zeit sich etwas im Park anzuschauen bleibt dann nicht. An dieser Stelle würden wir auch von San Francisco einen Tag wegnehmen und den lieber im Yosemite verbringen.

      Wir wünschen euch eine wunderschöne Tour und ganz viel Spaß in einer der schönsten Gegenden der USA!
      Viele Grüße
      Anke & Thorsten

  • Super Seite ,super Fotos ,könnt ihr mir helfen würd gern mit dem Auto eine kleine Tour ca 1woche von las Vegas aus machen,South Canyon und Yosemite wären super,wo ich ankomme ist mir egal,könnt ihr mir vielleicht eine Route mit Hotels empfehlen,danke,würd mich sehr freuen von euch zu lesen

  • Hallo,
    ihr habt hier wirklich eine tolle Seite, danke für die vielen Tipps.
    Wir planen eine 14-tägige Reise ab/bis Los Angeles. Der Grand Canyon, Las Vegas und San Francisco sollen angefahren werden. Unsere Reise startet Ende März, wie ist das in der Zeit mit dem Wetter? Womit müssen wir vermutlich rechnen?
    Danke für Eure Erfahrungen.
    Liebe Grüße
    Daniela

  • Hallo Günther,
    ich habe im Mai 3,5 Tage in Phoenix und möchte unbedingt für einen Tag und eine Nacht an den Grand Canyon. An welche Stelle sollte ich fahren – wo kann ich dort übernachten? Ich habe mal von einer Wandertour “nach unten” mit Übernachtung gehört. Kennt ihr das? Danke für einen Tipp!
    Heike

  • Hi, hier findet man ja wirklich tolle Reisetipps und Fernweh durch die ganzen tollen Fotos.
    Ich plane gerade meinen Roadtrip Ende März und frage mich wie ich all die tollen Ziele am besten unter bekomme. Besonders beim Grand Canyon bin ich hin und her gerissen: der South Rim scheint am meisten zu bieten, von der Skybridge am West Rim habe ich nicht so Gutes gehört, und Horseshoe Band sieht fantastisch aus, ist aber noch weiter weg! Könnt ihr mir mit tipps helfen? 🙂

    Hört sich diese Route realistisch im Camper Van zu zweit zu bewältigen aus und habt ihr konkrete Tips zum Stoppen oder Aktivitäten im Grand Canyon ?

    Tag 1: San Francisco -> Yosemite
    Tag 2: Yosemite wandern
    Tag 3: Yosemite wandern
    Tag 4: Death Valley (Wo dort halten?)
    Tag 5: Las Vegas
    Tsg 6: Las VEgas
    Tag 7: -> Grand Canyon
    Tag 8: G.C. wandern
    Tag 9: G. C. wandern
    Tag 9: -> L.A.
    Tag 10. L.A.
    Tag 11: an der Küste zurück fahren
    Tag 12: an der Küste zurück fahren
    Tag 13: Auto in S.F. zurückgeben

    • Hallo Marina,
      schön, dass du bei uns vorbeischaust und Inspiration für deine nächste Reise findest. Den North Rim haben wir noch nicht besucht – von der Skybridge haben wir aber auch nichts gutes gehört. Es gilt mehr oder weniger als Touri-Abzocke. Am South Rim kannst du wunderbar wandern und vielseitige Möglichkeiten. Wenn du mehr Action willst gehst du auch beliebig mal runter in den Canyon. Gemütlicher aber nicht minder spektakuläre Aussichten erwarten dich an den Wanderwegen entlang des South Rim. Wenn ihr doch weniger wandern wollt gibt es dort auch einen guten und bequemen Shuttle-Service, der die einzelnen Aussichtspunkte abfährt. Infos dazu gibt es auf der offiziellen Nationalparkseite und im sehr guten Kartenmaterial. Horseshoe Bend und Page sind super, das würde in deinem Fall aber eine andere Route bedeuten, z. B. diese hier:

      Größtes Problem bei deiner Tour ist Tag 4. Ende März ist der Tioga Pass, also die kürzeste Verbindung von Yosemite zum Death Valley noch nicht offen. Die Strecke vom Yosemite Valley bis zum Death Valley wären dann außenrum über Bakersfield gute 700 km und 7 Stunden Fahrzeit. Im Death Valley ist Badwater, der tiefste Punkt mit 86m unter dem Meeresspiegel sicherlich das Highlight. Genau wie die Aussicht am Zabriskie Point. Um hier halbwegs entspannt durchzukommen würde ich euch empfehlen auf einen Tag Vegas zu verzichten. Alternativ könnt ihr am Ende auch bei Tag 11 oder 12 kürzen. Die Strecke schafft man auch prima mit reichlich Stops an 2 Tagen.

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