Auf nach Oregon | Tipps und Ideen für Erlebnistouren in und um Portland

Oregon Portland Tipps
© Foto: Travel Oregon

Werbung | Oregon ist vielleicht einer der landschaftlich vielfältigsten Bundesstaaten der USA: Lässiges Strandleben an der Pazifikküste, schneebedeckte Berge, üppig bewachsene grüne Wälder, weite Wüsten- und Steppenlandschaften und entspannte Städte. The Beaver State (so der Beiname von Oregon) ist das ideale Reiseziel für alle, die eine Mischung aus Outdoor-Abenteuer, Strandleben und Städtetourismus suchen.

Wir haben Oregon als genau das kennengelernt: Das ideale Roadtrip-Ziel. Dennoch ist Oregon alles andere als “mal eben” bereist: Mit rund 250.000 km² ist der Bundesstaat größer als Großbritannien. Der ideale Ausgangspunkt für deine Tour durch Oregon ist Portland, die größte Stadt des Bundesstaats, ganz im Norden an der Grenze zu Washington gelegen.

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Oregon ist wie gemacht für einen einzigartigen Roadtrip durch ein Land voller Kontraste.

Anreise nach Portland

Wie immer bei Reisen in die USA empfehlen wir einen Direktflug. Das spart Zeit und macht die Einreise leichter, da du keinen Puffer für mögliche Anschlussflüge oder ähnliches einplanen muss. Mit KLM fliegst du in 10,5 Stunden nonstop von Amsterdam nach Portland.

Vom Flughafen PDX  geht es am einfachsten mit der Bahn in die Stadt. In Portland gibt es fünf verschiedene Bahnlinien der MAX light rail. Alle Linien sind nach Farben benannt und damit ähnlich einfach verstanden wie z. B. in London. Mit der roten Linie bist du in rund 35 Minuten vom Flughafen im Stadtzentrum.

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Portland ist zwar nicht die Hauptstadt von Oregon, aber auf jeden Fall eine aufregende Metropole, die sich für mehrere Tage lohnt. © Foto: Travel Oregon

Like a local | Lerne Portland & Oregon aus erster Hand kennen

Portland ist eine dieser Städte, die du auf den zweiten Blick lieben lernst. Am Anfang denkt man: Was ist hier eigentlich das Highlight? Es gibt in Portland nicht die Sehenswürdigkeit, sondern es sind vielmehr die vielen kleinen Highlights: Die vielen Cafés, Bars, Indie-Food-Tempel, individuell geführte Geschäfte, Streetart, Livemusik-Events und und und. Wenn du zum ersten Mal nach Oregon oder Portland reist, empfehlen wir dir eine Mischung aus Sightseeing auf eigene Faust und geführten Touren mit Locals. Der Vorteil einer geführten Tour: Du musst dich um keine Planung kümmern, sondern überlässt alles Organisatorische deinem Guide.

Gerade bei Touren in die Natur kannst du dich auf jemanden verlassen, der die Gegend wie seine Westentasche kennt. Wenn du magst, kannst du in Oregon auch Touren in die richtige “Wildnis” unternehmen – also zumindest mit Boot, Zelt und Rucksack ausgestattet in ein Gebiet ohne Mobilfunk. Das ist ein großes Abenteuer aber wir freuen uns dabei über einen ortskundigen Guide an unserer Seite.

Übrigens: Kinder finden Abenteuer häufig spannender, wenn sie es mit einer anderen Person, in dem Fall eurem Guide, verbinden. Dann ist es eben nicht irgendeine Schlucht, die ihr euch anschaut, sondern es ist das Abenteuer, auf das Tom euch mitgenommen hat. Oder den leckeren Burger, den Sarah euch serviert hat. Diese persönlichen Momente geben Kindern sehr viel – und euch damit auch!

Und natürlich lernt man auch ganz nebenbei tolle Dinge über das Reiseziel. Ganz peinlich, aber wichtig zum Beispiel diese Tatsache: Oregon spricht man Or-uh-gun aus. Nicht Or-ee-gone. Allein dafür lohnt sich jede Tour!

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Einer unserer Oregon-Favoriten: Das John Day Fossil Beds National Monument.

Lost Plate Food Tours | Portland für Foodies

Wir haben da ja diese Schwäche für Cafés. Und für gutes Gebäck, leckere Burger und alle kulinarischen Tipps abseits des Mainstreams. Dein Guide von Lost Plate zeigt dir angesagte Foodie-Hotspots in Portland. Unsere Empfehlung: Die Downtown Coffee & Donut-Tour führt dich zu tollen Cafés in der Stadt. Die Touren von Lost Plates finden in kleinen Gruppen von maximal 8 Personen statt.

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Eine Foodie-Tour mit Lost Plates zeigt dir kulinarische Highlights in Portland, die du noch nicht auf dem Schirm, äh Teller, hattest. © Foto: Travel Oregon

River Rafting auf dem John Day River | Oregons aufregendster Fluss

Der John Day River ist einer der längsten frei fließenden Flüsse der USA. Er ist unter anderem auch Namensgeber des John Day Fossil Beds National Monuments, einem der Naturhighlights in Oregon. Wir haben bislang davon nur die Painted Hills gesehen. Aber die Landschaft macht Lust auf mehr, z. B. auf eine Rafting-Tour auf dem John Day River. Oregon River bietet Rafting- und Outdoor-Touren entlang des Flusses an.

Entfernung: Portland – John Day Fossil Beds National Monuments: Ca. 200 Meilen / 4 Stunden.

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Die Painted Hills im John Day Fossil Beds National Monument geben einen Vorgeschmack auf die spektakuläre Landschaft im Hinterland von Oregon.

Der blauste See von Oregon | Tagestrip in den Crater Lake National Park

Das tiefblaue Wasser das Kratersees im Crater Lake National Park musst du mit eigenen Augen gesehen haben. Der See hat keinen Zu- oder Abfluss – der Wasserstand pendelt sich also aus dem Verhältnis von Niederschlag und Verdunstung ein. Neben dem Nationalpark führt der Ausflug mit America’s Hub World Tours unter anderem auch zum Salt Creek Fall, dem zweithöchsten Wasserfall von Oregon.

Entfernung: Die Touren starten in Eugene, rund 110 Meilen und 2 Stunden südlich von Portland.

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Der Crater Lake Nationalpark im Süden von Oregon © Foto: Travel Oregon

Oregon Coast | Die aufregendsten Küstenabschnitte der Staaten

Die Oregon Coast ist weltweit bekannt – und wenn du einmal dort warst, weißt du auch warum! Diese Tagestour mit Oregon Tour Experts führt dich von Portland aus zu den schönsten Orten an der Oregon Coast. Freu dich auf dramatische Steilküsten, Seelöwen, endlose Strände, malerische Aussichtspunkte und verträumte kleine Küstenstädte. Diese Tagestour ist ideal, wenn du nicht auf eigene Faust entlang der Küste roadtrippen möchtest.

Entfernung: Die Tour startet ab Portland. Je nach Teilnehmerzahl werden verschiedene Hotels als Startpunkt angefahren.

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Die Oregon Coast ist eine der schönsten und aufregendsten Küstenlinien der Welt. © Foto: Travel Oregon

Reisedauer und Reisezeitraum – Dann lohnt sich Oregon

Oregon kannst du ganzjährig bereisen. In den Monaten Mai bis Oktober halten sich die Niederschläge gewöhnlich in Grenzen und die milden Sommer sind ideal zum Reisen in Städten und Natur. Wenn möglich meide die Hauptreisezeit im Juli und nutze lieber die ersten schönen Juni-Tage oder den langsam aufziehenden Herbst Ende August und September.

Ein Roadtrip durch Oregon lässt sich übrigens prima mit Washington oder Kalifornien verbinden. In Washington erwarten dich aufregende Metropolen wie z. B. Seattle oder Highlights wie der dschungelartige Olympic National Park. Kalifornien bietet neben dem Roadtrip-Traum auf dem Highway Nr.1 mit San Francisco und Los Angeles zwei weitere Highlights. Und im Landesinneren warten mit dem Death Valley Nationalpark und dem Yosemite Nationalpark zwei weitere Natur-Spektakel auf dich.

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Ein Sonnenuntergang an der Oregon Coast ist einer der Momente, die du dir auf deiner Tour nicht entgehen lassen solltest. Malerisch schön! © Foto: Travel Oregon

Transparenz: Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit KLM, Travel Oregon und FlyPDX entstanden. Unsere eigene Meinung und die Auswahl unserer Empfehlungen bleibt davon natürlich unberührt. 

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