Pura Vida | 10 Gründe warum Costa Rica auf unserer Bucketlist steht

Costa Rica KLM Roadtrip

Werbung | Wenn wir an Costa Rica denken, dann sind uns zwei Erlebnisse der letzten Jahre im Gedächtnis geblieben. 2017 hatte der Tourismusverband Costa Rica einen der schönsten Stände auf der ITB, der größten internationalen Reisemesse in Berlin. Deckenhoch wurde ein Dschungel nachgebaut, überall rauschte und zirpte es. Wow. Leider waren unsere Reisepläne damals schon sehr festgezurrt und wir haben uns nicht näher mit einer möglichen Reise nach Lateinamerika beschäftigt.

Und dann gab es da diesen besonderen Vortrag. Das war dieses Jahr auf einem Travel Slam. Begeistert wurde von einer Rundreise durch Regenwälder in Costa Rica berichtet. Und von der Suche nach dem Quetzal, einem wunderschönen grün-rot gefiederten Vogel, der seine Heimat in Lateinamerika hat.

Kurzum: Costa Rica hat uns nicht mehr losgelassen und ist inzwischen auch auf unserer Bucketlist gelandet!

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© Costa Rica Tourism Board

#1: Pura Vida – Das Lebensgefühl der Ticos

Wann immer wir von Costa Rica hören und lesen ist die Rede von „Pura Vida“. Ein Motto, das wir schon jetzt wie kein Zweites mit Costa Rica verbinden. Aber was bedeutet es? Wörtlich übersetzt heißt es so viel wie Pures Leben. Aber auch Hallo. Auf Wiedersehen. Wie geht’s dir? oder Alles wunderbar. Klingt spannend, oder? Pura Vida bedeutet so viel und wir möchten das Lebensgefühl der Ticos einfach kennenlernen! Und den Kaffee probieren. Man sagt er soll für europäische Gaumen zu wässrig sein. Dafür kann man ihn auch den ganzen Tag über trinken. (Ich trinke keinen Kaffee, aber gebe gerne hier mal eine Chance).

#2: Viel Abenteuer auf kleiner Fläche

Costa Rica bietet Vielfalt und Kontraste auf kleinem Raum: Sattgrüner Regenwald, der das komplette Land durchzieht, dazu wunderschöne Küsten, Vulkane, hohe Berge und karibische Strände. Und diese ganze Vielfalt begegnet uns auf einer Fläche von rund 50.000 km² , also nur rund ein Sechstel der Fläche Deutschlands.

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#3: Über zwei Dutzend Nationalparks

Über 25 Nationalparks unterstreichen wie wichtig Costa Rica der Schutz seiner Natur, seiner Flora, seiner Fauna und der Artenvielfalt ist. Nachhaltigkeit ist trotz des inzwischen boomenden Tourismus elementar für die Ticos. Tausende Pflanzenarten und uns teilweise völlig unbekannte Tiere leben dort (ja, auch das ein oder andere Exemplar auf dessen Bekanntschaft man sicherlich verzichten könnte). Besonders vielseitig sind z. B. der Nationalpark Corcovado im äußersten Südwesten oder der Rincon de la Vieja Nationalpark im Nordwesten Costa Ricas. Hier gibt es einen noch recht aktiven Vulkan, der regelmäßig Rauch und Asche ausstößt, Regenwald, Wasserfälle und viele Angebote für Aktivsport wie Ziplining oder Rafting.

#4: Nebelwald Monteverde

Wir lieben den Wald und ganz besonders, wenn er geheimnisvoll daherkommt. Das Monteverde & Santa Elena Reservat bietet aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen nahezu jeden Tag dieses mystische Nebel-Schauspiel. Tausende Pflanzensorten und eine unglaubliche Vielfalt an Tieren machten den Monteverde zu einem unserer Wunschziele.

Es gibt viele Wanderwege durch den Park, u. a. über hoch über dem Waldboden gespannte Hängebrücken. Die Brücken sind teilweise bis zu 40 Meter lang und lassen Dich über den Baumwipfeln des Parks schweben.

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#5: Vis-à-vis  mit den Schildkröten in Tortuguero

Schon die Anreise in den Nationalpark an der Ostküste Costa Ricas kann ein Erlebnis sein. Wer schnell dort ankommen möchte wählt das Flugzeug, wer die zauberhaften kleinen Flüsse und Kanäle im Park erleben möchte, der wählt das Schiff. Ans Auto brauchst Du nicht zu denken, denn Straßen gibt es hier keine.

Das Highlight des Nationalparks liegt in der Bedeutung seines Namens, der soviel bedeutet wie Platz, an den die Schildkröten kommen. Denn die Strände rund um den kleinen Ort Tortuguero werden von Meeresschildkröten als Brutplätze genutzt.

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#6: Karibik & Pazifik | Wunderschöne tropische Strände

Neben den dichten Regenwäldern sind es vor allem die Strände an zwei Ozeanen, die uns begeistern. Türkisblaues Wasser und vielerorts sehr einsame Abschnitte – das ist es was wir suchen. Die Playa Bonita im Nordwesten Costa Ricas ist genau so ein Strand.

#7: Costa Rica – Land der Vulkane

Über 60 Vulkane, die meisten davon erloschen,  zieren die Landschaft Costa Ricas. Im Norden des Landes zählt der Vulkan Areal zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Seit 2010 ist kaum noch Aktivität zu spüren, aber erkaltete Lavaströme lassen sich aus nächster Nähe bestaunen auf Wanderungen bestaunen. Deutlich aktiver, schwefelhaltiger und spektakulärer geht es am Vulkan Poás in der Landesmitte zu. Er gilt als der zweitgrößer Geysir der Welt. Ganz in der Nähe der Hauptstadt San José bietet der Kraterrand des Irazu-Vulkans einen spektakulärer Ausblick auf den grünen Schwefel-See in seinem Inneren. Mit knapp 3.500 Metern ist es zugleich einer der höchsten Berge des Landes.

#8: Mango, Ananas & Co endlich reif essen

Wir lieben tropische Früchte, aber sind wir mal ehrlich: Haben wir sie jemals frisch gegessen? Nein! Denn hier wächst nun mal keine Mango, Papayas riechen oft schon muffig und Avocados sind meist noch holzig, wenn sie im Supermarkt liegen. Wir freuen uns auf viele kleine Obststände, die uns mit Vitaminbomben überschütten. Sicherlich ist auch das ein oder andere Obst oder Gemüse dabei, das wir bislang noch gar nicht kannten!

#9: Sommer oder Winter | Costa Rica geht eigentlich immer

Wir lesen immer wieder, dass die beste Reisezeit für Costa Rica die trockenen Monate zwischen Januar und April sein sollen. Auch wenn die anderen Monate als Regenzeit gelten, so regnet es ja nicht den ganzen Tag. Vielmehr gibt es immer wieder kurze und heftige Schauer. Aber nur deshalb kann das Land auch so wunderschön grün blühen!

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#10: Costa Rica als perfektes Abenteuer-Roadtrip-Ziel

Wer uns schon länger kennt weiß, dass wir unsere Reisen und vor allem Roadtrips immer gerne mit Google Maps vorplanen. Und wenn man den Routerplaner anschmeißt, kommen teilweise wirklich lange Fahrzeiten für verhältnismäßig kurze Strecken zustande. Hier lohnt es sich genau zu überlegen was man in welcher Zeit sehen will. Weniger ist wie immer mehr! Die genannten 10 Ziele würden wir uns in 14 Tagen anschauen. Ja, wir verzichten dann auf den Süden des Landes, erleben aber die einzelnen Ziele deutlich intensiver!

Wir freuen uns in Costa Rica auf die richtige Mischung aus Abenteuer und Entspannung. Wie auf den meisten Reisen lieben wir die kleinen individuellen Unterkünfte, gern auch mitten in der Natur, im Regenwald. Aber wir mögen es zwischendurch auch gerne entspannt mit etwas alltäglichem Luxus, wie z. B. im Four Seasons Resort Costa Rica auf der Halbinsel Papagayo am pazifischen Ozean.

Die touristischen Ziele auf Costa Rica sind weitgehend einfach zu erreichen. Und auch wenn sicherlich nicht alle Straßen unseren mitteleuropäischen Ansprüchen an eine “richtige Straße” entsprechen kommen die Einheimischen hier ja wunderbar zurecht. Also warum nicht einfach drauf einlassen und loslegen? Ein Allrad-Antrieb und eine entsprechend hoch gesetzte Karosserie helfen auf jeden Fall. Viele Reiseberichte von anderen Bloggern haben uns da inzwischen entspannt: Es war wahrscheinlich noch nie so entspannt wie heute Costa Rica und Lateinamerika generell zu bereisen.

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Anreise nach Costa Rica

Costa Rica ist von unserem Heimatflughafen Düsseldorf aus leider nur mit mindestens einem Umstieg zu erreichen. KLM bringt Dich ab 10 deutschen Abflughäfen via Amsterdam nach Costa Rica. Mit über 10 Stunden Flugzeit und einer Langstreckenreise quer über den Globus stellt sich für uns die Frage nach der Klimaverträglichkeit. Wir glauben nicht daran, dass „Nichtreisen“ die Lösung ist, sondern wir brauchen Ansätze um den Wunsch nach Mobilität mit dem Schutz des Klimas zu kombinieren. KLM bietet seinen Fluggästen die Möglichkeit über eine eigene Initiative den CO₂- Ausstoß des Fluges auszugleichen.

Warst Du schon einmal in Costa Rica? Welche Tipps hast Du für unsere erste Reise nach Lateinamerika? Wir freuen uns über Deine Reiseberichte & Erfahrungen und in den Kommentaren!

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