Hawaii | 10 Tipps für eine Woche auf Oahu

Aloha! Kaum ein Reiseziel auf der Welt verbreitet soviel Fernweh wie Hawaii. Traumhafte Strände, Inselparadies, Südsee, Palmen … ja, alles richtig, aber Hawaii ist so viel mehr. Aber eines ist Hawaii auch nicht: Es ist keine einzelne Insel, sondern eine recht große Inselgruppe mit über 130 Inseln, von denen die meisten überhaupt nicht bewohnt sind. Für Besucher sind die sechs größten Inseln Oahu, Maui, Big Island, Kauai, Lanai und Molokai am interessantesten. Die Anreise erfolgt meist über den internationalen Flughafen von Honolulu. Es gibt aber auch Direktflüge vom Festland der USA – zu denen Hawaii ebenfalls gehört – auf die anderen Inseln Maui, Kauai und Big Island. Der Flug dauert von Los Angeles etwa 6 Stunden. Dadurch, dass Hawaii eine sehr abgelegene von anderen Ökosystemen isolierte Inselgruppe ist, gibt es dort eine einzigartige Flora und Fauna. Damit das auch so bleibt, ist die Einfuhr von Pflanzen oder frischem Obst und Gemüse nicht erlaubt.

Beste Reisezeit für Hawaii

Durch die Lage in der Nähe des Äquators bietet sich Hawaii ganzjährig für Reisen an. Zwischen Dezember und März liegen die Temperaturen zwischen 20 und 27 Grad. Die Monate sind auch etwas feuchter, dafür gibt es zu der Zeit besonders hohe Wellen, die viele Surfer anlocken. Die Monate April bis November sind trockener und die Temperaturen liegen zwischen 22 und 31 Grad. Der Wind kühlt die Luft aber leicht ab, so dass das Klima ganzjärig angenehm ist.

Für einen Urlaub auf Hawaii sollten schon drei Wochen auf den verschiedenen Inseln eingeplant werden. Wer mag, kann aber einen Urlaub auch mit einer Reise an der Westküste der USA verbinden. In diesem Fall empfehlen wir, sich eine Insel, wie Oahu oder Maui intensiver anzusehen.

10 Tipps für eine Woche auf Oahu:

#1: Honolulu

In Honolulu steht der Iolani Palast. Heute dient der einzige (ehemalige) königliche Palast der Vereinigten Staaten als Museum. Führungen werden zurzeit für $21.75 angeboten. Für $14.75 gibt es aber auch Touren mit einem Audio Guide in verschiedenen Sprachen. In direkter Umgebung des Iolani Palastes liegen aber noch weitere historische Bauwerke. Die Kawaiahao Church wurde aus 14.000 Blöcken Korallensteinen errichtet und war die erste christliche Kirche auf Oahu. Gegenüber vom State Capitol liegt der Washington Place, der Wohnsitz des Gouverneurs von Hawaii.

Iolani Palast
Iolani Palace
Kawaiahao Church
Washington Place

#2: Pearl Harbour

Pearl Harbour wurde Ende des 19. Jahrhunderts zum Stützpunkt der US-Marine. Bekannt wurde er vor allem durch den Angriff der Japaner im 2. Weltkrieg. Dabei sank das Schlachtschiff, die USS Arizona mit 1.102 Mann an Bord. Zum Gedenken wurde das USS Arizona Memorial errichtet. Von einer Plattform, die über dem versunkenen Schiff errichtet wurde, kann man das Wrack erkennen, aus dem heute noch ein bisschen Öl austritt. Zu der Plattform fährt man mit einem Boot. Der Eintritt ist frei. Bevor man das Shuttleboot besteigt, wird einem eine kurze Dokumentation über den Angriff vorgeführt. Im Hafen liegt auch die USS Bowfin, ein Museums-U-Boot, welches man ebenfalls gratis besichtigen kann.

USS Arizona Memorial

Pearl Harbour
USS Bowfin

#3: Diamond Head

Der Diamond Head ist ein 230 Meter hoher Krater östlich von Waikiki. Über den zwei Kilometer langen Diamond Head Trail gelangt man zum Gipfel. Vor oben hat man eine schöne Aussicht auf das Meer, den Diamond Head Leuchtturm und Waikiki.

Diamond Head

Diamond Head Trail
Diamond Head Trail
Diamond Head Lighthouse
Waikiki

#4: Mietwagen oder ÖPNV?

Oahu ist die einzige hawaiianische Insel mit einem gut ausgebauten ÖPNV-System. Eine Busfahrt kostet $2.50 und ist demnach eine günstige Alternative zu einem Mietwagen. Jedoch ist diese Variante sehr zeitaufwendig. Gerade, wenn man plant, viele Dinge außerhalb von Honolulu zu sehen (was sehr zu empfehlen ist), lohnt sich die Überlegung, zumindest für ein paar Tage einen Mietwagen zu nehmen. Von Waikiki bis zum Weimea Valley benötigt man mit dem Auto für eine Strecke etwa eine Stunde. Mit dem Bus ist man doppelt so lange unterwegs.

#5: Strände auf Oahu

Auf Oahu gibt es viele Strände. Der bekannteste ist sicherlich der Waikiki Beach. Dieser ist jedoch aufgrund der Bekanntheit und der vielen Hotels in unmittelbarer Umgebung oft sehr voll. Dienstags, donnerstags und samstags findet im Kuhio Beach Park eine kostenlose Hula Show statt. Beginnt ist vor Sonnenuntergang je nach Jahreszeit zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr.

Waikiki Beach
Waikiki Beach

Ruhiger sind die Strände außerhalb von Honolulu. Sehr schön ist beispielsweise die Hanauma Bay, welche östlich von Honolulu durch einen eingestürzten Krater entstand. Hier gibt es viele tropische Fische zu bewundern. Die Bucht eignet sich daher besonders zum Schnorcheln.

Hanauma Bay
Hanauma Bay
Hanauma Bay

Weitere schöne Strände an der nördlichen Seite von Oahu sind der Weimanalo Beach und der Sunset Beach.

Sandy Beach
Sandy Beach
Halona Cove
Halona Cove
Waimanalo Beach
Waimanalo Beach

Waimanalo Beach
Hawaii
Sunset Beach

Sunset Beach
Sunset Beach
Turtle Beach
Turtle Beach

#6: Waimea Valley

Das Waimea Valley liegt im Norden der Insel. Ein etwa 2 Kilometer langer Weg führt durch eine Art botanischer Garten zum 15 Meter hohen Waimea-Wasserfall.

Waimea Valley

 

Waimea Falls

#7: Dole Ananas Plantage

Auch wenn das Hawaiitoast mit Hawaii genausoviel zu tun hat, wie Leberkäse mit Leber oder Käse, so wird aufgrund der guten klimatischen Bedingungen seit dem 19. Jahrhundert die Ananas auf Hawaii angebaut. Eine Ananasplantage kann man auf Oahu besichtigen. Ob sich eine Fahrt mit dem Pinnaple Express oder der Eintritt in das große botanische Labyrinth lohnt, können wir nicht beurteilen. Aber es gibt auch einen frei zugänglichen Bereich und einen Souvenirshop, wo es neben Ananas Souvenirs auch Spezialitäten, wie Ananaseis zu kaufen gibt. Die Ananasplantage liegt im nördlichen Teil der Insel und lässt sich mit einem Besuch im Weimea Valley gut kombinieren.

 

#8: Teilnahme an einem Luau

Ein Luau ist ein traditionelles hawaiianisches Fest. Zum Festessen gehört unter anderem Schweinefleisch aus dem Erdofen, Hühnchen, Fisch, Süßkartoffeln und Salate. Dazu gibt es hawaiianische Musik und Tänze. Wer auf Hawaii Urlaub macht, der sollte an einem Luau teilnehmen. Luaus werden auf Oahu von Hotels angeboten oder in Paradise Cove. Letzteres soll jedoch nicht zu empfehlen sein. Dort wird das Essen auf Plastikgeschirr serviert und die gesamte Veranstaltung gilt alt überteuert. Das beste Luau auf Oahu soll im Polynesian Culture Center angeboten werden. Wer auch andere Inseln besucht, der sollte einen Blick auf das Feast at Lele in Lahaina werfen.

#9: Polynesian Culture Center

Das Polynesian Culture Center ist sicherlich zwar ziemlich touristisch, dennoch lohnt sich ein Besuch. Auf der Anlage wird dem Besucher in kleinen Dörfern die polynesische Kultur von Hawaii, Tahiti, Tonga, Fiji, Samoa und Aotearoa (Neuseeland) näher gebracht. Die Vorführungen reichen von Tänzen, Handwerkskünste bis hin zu Männern, die Palmen erklimmen, um Kokosnüsse zu pflücken. Abends kann man auch an dem traditionellen Luau teilnehmen. Anschließend findet im Freilufttheather eine rd. 90-minütige Show statt.

Polynesian Culture Center
Polynesian Culture Center
Polynesian Culture Center

#10: Inselhopping zwischen den Inseln von Hawaii

Wer die weite Reise nach Hawaii macht, der sollte sich mehrere Inseln ansehen. Während man auf Big Island einen aktiven Vulkan besuchen oder auf Maui auf der Panoramastraße nach Hana fahren kann, gibt es auf Kauai einen beeindruckenden Canyon. Die Flüge dauern je nach Entfernung nicht mehr als eine Stunde und werden u.a. von der Fluggesellschaft Hawaiian Airlines angeboten.

Geschrieben von
Mehr von Thorsten

Mono Lake | Vor den Toren des Yosemite

Der Mono Lake ist ein Kratersee in der Sierra Nevada und liegt...
Artikel lesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.