Selbstgebackene Focaccia | Italien frisch aus dem Ofen

Focaccia

2012 sind wir zum ersten Mal in Italien gewesen. Neben ganz vielen Eindrücken und Einnerungen an süße kleine Orte und grandiose Landschaften von der Toskana bis Südtirol haben wir vor allem eines mitgenommen: Ganz viel Appetit und Lust auf italienisches Essen. Frisch gebackene Focaccia mit hauchdünnem Parmaschinken, Essig und Olivenöl war einer unserer absoluten Favoriten. Kürzlich waren wir bei ganz lieben Freunden zu Gast und was servieren uns die zwei als leckeren Snack? Selbstgebackene, frische Focaccia, warm und duftend aus dem Ofen. Das Rezept haben wir euch von den beiden mitgebracht.

Focaccia_01

Zutaten

1 EL Honig
550 ml Wasser
2 TL Trockenhefe
300g Kartoffelpüree (am besten vom Vortag, aber mindestens abgekühlt)
90 ml Olivenöl
1000 g Mehl (Typ 550)
3 TL Salz

1-2 EL Olivenöl
2 TL Rosmarinnadeln
1 1/2 EL grobes Meersalz

Zubereitung

Den Honig im lauwarmen Wasser auflösen, die Hefe einstreuen und die Mischung 2 Minuten stehen lassen. Dann das Wasser Hefe Gemisch kurz verrühren. Nun den Kartoffelbrei und das Öl hinzufügen und nach und nach Mehl und Salz unterarbeiten. Der Teig ist sehr klebrig, daher Stück für Stück mehr Mehl dazu geben bis der Teig geschmeidig ist und sich vom Schüsselrand löst. Nun den Teig mit Olivenöl benetzten Händen gut durchkneten oder in der Teigmaschine ca. 10 Minuten kneten lassen.

Focaccia_10

Anschließend den Teig zu einer glatten Kugel formen und zurück in die Schüssel legen. Leicht mit Olivenöl bestreichen, damit er während dem Aufgehen nicht austrocknet. Die Schüssel mit einem sauberen Geschirrhandtuch abdecken und an einem warmen Ort 3,5 Stunden gehen lassen. Den Teig nun noch einmal gut durchkneten und in zwei Hälften teilen. Den Ofen auf 220 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Nun jeweils eine Teighälfte zuerst auf einem Backblech ein wenig flach drücken, dann zu einem leichten Oval formen (etwa 20×25 cm). Mit den Fingerkuppen leicht eindrücken, mit ein wenig Olivenöl bestreichen und mit Rosmarinnadeln und Meersalz bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen wird die Focaccia nun etwa 25 Minuten gebacken, bis die Oberfläche goldbraun ist. Wenn das Brot beim Klopfen unten hohl klingt ist es durchgebacken.
Die andere Teighälfte könnt ihr entweder gleich hinterherbacken oder einfrieren und fürs nächste Mal aufheben. Dazu den Teig einfach zu einer glatten Kugel formen und vor der nächsten Verwendung gut auftauen lassen.

Focaccia_07

Focaccia_01

Das Brot schmeckt am besten noch leicht ofenwarm. Wir snacken es gerne mit Olivenöl und Essig und ein paar eingelegten Oliven.

Focaccia_05

Was sind eure Lieblingsrezepte aus Italien für zu Hause. Schreibt es uns in die Kommentare oder postet doch einen Link zu eurem Foodblog. Wir freuen uns auf ganz viel Italien 🙂

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8 Kommentare

  • Wie lecker das ausschaut!! Gut, dass wir eine Küchenmaschine haben, die wird mit dem klebrigen Teig sicher gut zurecht kommen. Ich mag das kneten beim Hefeteig nämlich so gar nicht 😀 wie lange hält sich die Focaccia denn frisch?

    • Ehrlich gesagt hat die Focaccia bei uns eine Stunde gehalten 😉 Dann war sie ratzeputz aufgegessen. Luftdick verschlossen hält sie sich aber mit Sicherheit ein, zwei Tage frisch. Wenn sie dann doch zu trocken geworden ist kannst du sie ja einfach kurz auftoasten. Oder in der Pfanne mit ein wenig Öl, Knoblach und Rosmarin knusprig ausbacken.

  • Ommm nomm nomm, das sieht ja sooo gut aus 🙂 An Foccaccia habe ich mich ehrlich gesagt nie rangetraut, weil ich generell nicht gerne Hefeteige zubereite. Aber bei den Bildern – einfach toll. Habt ihr da speziellen Essig verwendet? Und das Brot tunkt man dann einfach ein?

    • Hefeteig ist gar nicht so schlimm – wenn du Trockenhefe verwendest ist es noch ein Ticken gelingsicherer und schmeckt auch etwas weniger nach Hefe. Wir haben eine kleine Essigsammlung mit fruchtig-süßen, eher säuerlichen und auch würzigen Essigsorten. Bei Oil & Vinegar bekommst du eine tolle Auswahl an leckeren und ganz unterschiedlichen Essig und Öl-Produkten. Das Brot brichst du in kleine Stücke und dippst es einfach in dem Essig-Öl Gemisch. Auch bei Ölen kannst du ganz verschiedene Sorten kosten – probier dich doch einfach mal durch im Feinkostgeschäft deines Vertrauens 🙂

    • Da hast du vollkommen Recht, das ist wie bei den besten Rezepten von Mama oder Oma. Die Geheimzutaten wie z. b. ein Gewürz machen es aus. Oh Cantuccini sind so lecker!! Ich glaube die probieren wir mal aus, sind ja auch super für Schichtdesserts. Wir schauen gleich mal bei deinem Rezept vorbei! Danke dir für den Tipp!

        • Wir sind gespannt 🙂 mit Himbeeren, eine Creme und Cantuccini lässt sich bestimmt was zaubern. Oder eine Art Tiramisu nur mal anders 🙂 dir fällt da sicherlich auch eine schöne vegane Variante für dich ein!

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